Kontrast

Shownotes

Warum tut Trauer manchmal gerade dann am meisten weh, wenn etwas Schönes passiert?

In dieser Folge spreche ich über die Kontraste der Trauer: darüber, wie die Welt scheinbar ungerührt weiterläuft, warum WhatsApp-Nachrichten oder Urlaubsfotos schmerzen können, weshalb Freude oft die Sehnsucht verstärkt und was passiert, wenn der Blick plötzlich nach innen geht. Es geht um Brücken, um Stille, um den Korridor zwischen dem alten und dem neuen Leben – und darum, warum dieser schmerzhafte Zwischenraum vielleicht genau der Ort ist, an dem etwas Neues entstehen kann.

Wenn du selbst trauerst oder einen trauernden Menschen begleiten möchtest, hoffe ich, dass diese Folge dir Worte für Gefühle schenkt, die sich oft kaum beschreiben lassen.

Trauer, Tod und Teufel ist ein Podcast über Verlust, Trauer, Trauma und den Weg zurück ins Leben – ehrlich, ungeschönt und mit einer Prise schwarzem Humor.

Transkript anzeigen

00:00:00: Moin, herzlich willkommen zu Trauer Tod und Teufel.

00:00:05: Heute reden wir über das Thema Kontrast.

00:00:10: Und vielleicht hörst du es an meiner Stimme?

00:00:12: Vielleicht auch nicht!

00:00:15: Ich habe heute einen schweren Tag sehr viel geheult.

00:00:20: Sehr viel getrauert, sehr viel geweint.

00:00:22: Meine Kinder sagen immer heulen klingt gemein.

00:00:24: ich soll lieber Wein sagen.

00:00:27: also ich habe heute viel geweient Und unter anderem ging es um das Thema Kontrast.

00:00:35: Weil ich finde, dass überall ist aber niemand es verbalisiert, möchte ich darüber heute reden.

00:00:44: Schön, dass du dabei bist und wir beginnen mit dem äußeren Kontrast!

00:00:50: Heute ist Sonntag, Sonntags ist Familientag.

00:00:55: Man geht grillen im Sommer macht Picknicken im Park Macht Ausflüge Und ich hob mit meinen Kindern zu Hause, denn ich ertrage das nicht.

00:01:05: Ich ertrag es nicht Familien zu sehen... ...mit Papa?

00:01:10: Ich ertege es nicht glückliche Menschen zu sehen!

00:01:14: Ich ertaage ist nicht dass die Welt nicht grausam ist sondern einfach nur gleichgültig und weitergeht.

00:01:24: Meine und deine Welt ist stehen geblieben aber andere haben ihr normal null absolut noch.

00:01:32: ihre welt geht weiter.

00:01:34: Sie ist einfach nur gleichgültig gegenüber unserem Schmerz.

00:01:38: Und das tut verdammt weh!

00:01:42: Der zweite Kontrast ist der digitale Kontrast.

00:01:47: Zur Zeit haben wir Ferien und was macht man mit Kindern?

00:01:50: Man verabredet sie in den Ferien, und in der heutigen Zeit fragt man per WhatsApp mein Kind würde gern mit deinem Kind spielen.

00:01:59: habt ihr Zeit... ...und in achtzig Prozent der Fälle Kommt!

00:02:05: Wir sind, wir waren.

00:02:06: Wir werden in den Urlaub fahren.

00:02:08: Es war super, es war doof, wir sind krank Nach dem Urlaub vor dem Urlaub – wir sind so erschöpft.

00:02:12: unser Urlaub war X Y Z. Selbst wenn ich mir ein Urlaub gerade leisten könnte Wüsste ich nicht wohin ich fahren wollen würde Denn das Leben anderer ist grad voller Bewegung Und wie auch schon vorhin Meins steht still Oder nimmt gerade wieder minimal unter Schmerz in ein Fünkchen-Fahrt auf.

00:02:42: Das Leben anderer ist voller Bewegung und ganz ehrlich, ich kann mir grad keine WhatsApp-State mehr angucken in den irgendwelche Menschen, mir irgendwelches Cocktails an irgendwelchen Stränden mit irgendwelcher Sonnenuntergängen... ihr versteht was ich meine oder?

00:03:00: Und was sich so krass finde es vor zwanzig Jahren gab's das nicht!

00:03:04: Da gab es keine WhatsApp-Statusmeldung, da gab's auch keinen.

00:03:07: Hier meine Pictures of Joy für dich in der Auswahl... In der früher nannte man´s Dia Vortrag.

00:03:14: Wie heißen das jetzt?

00:03:15: Keine Ahnung!

00:03:17: In der Slide Show.

00:03:21: ich finde diesen digitalen Kontrast wahnsinnig schwierig auszuhalten.

00:03:25: Ich find' es schwer wenn ich die Information in den Eltern gebe.

00:03:30: hat dein Kind Zeit zum Spielen Berichte zu bekommen die noch nicht mal grausam oder gemein-gemeint sind, wie bei Urlaube.

00:03:43: Aber mich trifft das total!

00:03:48: Der Witz ist aber der nächste Kontrast, ist das genaue Gegenteil.

00:03:54: Der hat mir nämlich heute passiert.

00:03:56: Es ist der Kontrast der Freude und der passiert nicht beim Weinen sondern in schönen Momenten.

00:04:07: Was meine ich damit?

00:04:09: Heute habe mit meinen Kindern Rechnen geübt Und habe danach mit ihnen ein neues Spiel gespielt, also wenn ihr eine Empfehlung für ein Kinderspiel braucht zwischen sieben und acht-und neunjährigen Kindern.

00:04:24: Es heißt Oh My Pigeon.

00:04:26: Nehme Oh my pigeons.

00:04:28: Plural ist ein herrliches Spiel bei dem man versucht Tauben auf eine Bank zu kriegen, also auf seine Bank.

00:04:34: Man kann sich hervorragend ärgern mit dem Spiel Und ich möchte meinen Stolz über meine Kinder, die beim Rechnen was verstanden haben und Transferleistung gemacht haben.

00:04:46: Und meine Freude beim Spiel teilen und schaue über ihre Scheite suchend bei mein prozeduales Gedächtnis das gewohnt ist.

00:04:56: und mir fehlen... Die wunderschönen Augen meines Mannes!

00:05:01: Mir fehlt mein Lieblingsresonanzkörper.

00:05:04: Augen Die sagen bei der Frage sind sie nicht großartig?

00:05:09: Ja, es sind unsere fabelhaften Kinder.

00:05:13: Sie sind fabelhaft großartige!

00:05:17: Aber das ist niemand mehr da und ihr hört an meiner Stimme wie weh mir das tut.

00:05:23: von dieser Freude von mein Sohn hat mich gerade richtig abgezockt weil er die Karten die er hatte großartigt gespielt hat und seine Bank voller Tauben ist kann ich nicht teilen außer mit meinem Sohn, was wunderbar ist.

00:05:40: Aber mein Lieblingsmensch fehlt!

00:05:44: Ich finde diesen Kontrast besonders grausam weil er einen wunderschönen Moment so schwer macht.

00:05:52: Auf der anderen Seite ist es aber auch der Kontrast das es Freude gibt und das bringt mich zum nächsten Kontrast Der Kontrast zwischen mir selbst im Inneren.

00:06:12: Ich male, ich koche.

00:06:14: Ich spiele, ich lache und spreche diesen Podcast ein.

00:06:18: Ich bin lebendig!

00:06:19: Ich freue mich!

00:06:21: Und zehn Minuten später lege ich im Bett mit meinem Trauertier und weine mir die Seele aus dem Leib.

00:06:30: Disclaimer ja, ich habe einen Trauerkuscheltier.

00:06:33: Das kann ich ohne Flachs, ohne Witz jedem empfehlen.

00:06:39: Warum?

00:06:40: Weil es unserem Nervensystem gut tut zu umarmen.

00:06:46: Man kann sich auch selbst umarhmen, das ist in unserem Nervensystem genauso verankert wie die Umarmung mit einem anderen.

00:06:55: Ich empfehle ein großes und ein schweres Kuscheltier.

00:06:59: Das kann man sich bestellen.

00:07:01: Wir haben zwei dicke Kuscheltiere.

00:07:02: eins ist ein dickes Hochlandrind Eins ein dickens Krokodil, dass es nicht so schwer wie das Hochland rinnt Und es macht etwas wenn ihr Jemand anderen zum Kuscheln habt, ein Hund oder eine Katze was auch immer kuschelt mit denen.

00:07:16: Ansonsten kann ich nur empfehlen holt euch so einen Trauertier.

00:07:21: meine Kinder haben daraus ein bisschen Profit geschlagen aber sie haben sehr viele sehr unterschiedliche Trauerteile und so langsam beschleicht mich der Verdacht Sie könnten mich ausnutzen.

00:07:32: Aber noch sei es Ihnen von Herzen gegönnt Denn Trauer ist nicht linear Sie folgt keiner Dramaturgie, auch wenn es irgendwie so ein mit fetziger Musikzusammenschnitt in irgendwelchen amerikanischen Filmen uns das einreden will.

00:07:48: Dass irgendwann dann die Sonne wieder scheint und alles fein ist?

00:07:51: Nein!

00:07:53: Das Nervensystem merkt gerade und gerne durch den Kontakt im Guten wer und was fehlt.

00:08:01: Mir passiert das gerne beim Kochen dass ich völlig in Gedanken koche salze Würze, Abschmecke rühre und dann hebe ich den Löffel und halte ihn neben mich weil mein Mann und ich gerne gekocht haben zusammen.

00:08:17: Fun fact!

00:08:18: Einer war der Chefkoch, der andere war der Schnippelsklave Tja... was soll ich sagen?

00:08:24: Ich koche kaum noch Denn dieses Löffeln hochhalten und erwarten dass jemand das probiert.

00:08:30: Und da ist keiner Tut einfach zu weh.

00:08:34: Und dieser innere Kontrast von Ich bin total fröhlich und dann kippt es Und dann geht es wieder und dann kippt das wieder.

00:08:44: Bringt einen manchmal, finde ich zumindest an die Grenze von der mentalen Kapazität dass man irgendwann da steht und denkt bin nicht verrückt ist es soweit?

00:08:58: Das bringt mich zum nächsten Kontrast Der Kontrast zwischen Hoffnung und Realität.

00:09:04: Diese Wohnung diese Bekanntschaft dieser Kontakt Es wird sich alles ändern Wenn ich umziehe, wenn ich in eine neue Wohnung ziehe wo ich mich nicht an alles erinnere.

00:09:15: Wenn ich diesen neuen Mann diese neue Frau diese neue Freundin dieses neue Kleid was auch immer wird es sich ändern?

00:09:23: werde Ich mich ändern?

00:09:24: werde ich mich besser fühlen?

00:09:27: leider?

00:09:27: nein leider gar nicht zumindest nicht so und Nicht sofort.

00:09:34: Wunsch und Wirklichkeit sprechen leider andere Sprachen Und das gemeine ist In dem Moment, wenn die Hoffnung platzt, wird es richtig schlimm.

00:09:48: Denn ich nehme mich einmal mit und ich kann mich nicht aus der Gleichung herausnehmen!

00:09:55: Ich kann mich NICHT aus der gleichung der Hoffnung herausnehmen vor allen Dingen nicht, wenn sie platzt.

00:10:06: Das bringt mich zu meinem nächsten Kontrast.

00:10:08: Der ist sehr schwierig.

00:10:11: Den Kontrast zwischen Innenfokus und Außenfokus habe ich bei mir erst kürzlich bemerkt Denn es geht um den Kontakt, um das Brückenbauen zu anderen Menschen.

00:10:23: Denn wenn man damit aufhört... ...zu anderen Menschen Brücken zu bauen weil man automatisch in der Trauerphase mehr nach Innen geht wird es mitunter sehr, sehr still.

00:10:35: Es wird ruhig!

00:10:37: Es wird leer Und viele und da zähle ich mich absolut dazu halten dies für ein Fehler oder halten die Stille einfach nicht aus und fangen dann an noch mehr Brücken zu bauen, die aber irgendwie nix werden.

00:10:53: Weil zum einen ist man gerade nicht so der beste Gesprächspartner was die Themenvielfalt angeht.

00:11:00: Irgendwann kommt man und das ist eine völlig normale thematische Fixierung wieder zu dem Trauerfall zu dem Todesfall zu den gesamten Auswirkungen.

00:11:11: also man isst einfach sehr ich zentriert Aber trotzdem Was sind denn das für Verbindungen, die nur halten wenn ich eifrig an ihnen baue?

00:11:25: Was werden dann das für Brücken zu anderen Menschen?

00:11:29: also wird dieser Kontrast zwischen Innenfokus Ich konzentriere mich nur auf mich und Außenfokus.

00:11:39: Ich koncentriere nicht nur auf andere Menschen was bei Frauen sehr beliebt ist Unfassbar deutlich in einer Trauerphase.

00:11:47: Also nochmal Was sind das für Verbindungen die nur halten, wenn ich eifrig an den Brücken baue?

00:11:52: Was werden das für Brücken?

00:11:54: Möchte ich denn Verbindung zu Menschen, denen nicht das Baumaterial, die Bauanleitung und die Idee der Brücke überhaupt näher bringen muss.

00:12:00: Und am Ende sieht dann noch Selbstbauer oder meine Lieblingsmenschen, die auf der Brücke so rumstampfen, wie ich gebaut habe und mir dann Vorträge darüber halten, wie man eigentlich wirklich Brücken baut was man für Materialien nimmt dass meine Materialien vielleicht outdated sind... ...was es für Neustelle gibt.

00:12:16: ihr versteht die Idee Sprich, eure Freundschaften sind auf dem Prüfstand wenn euer Fokus von außen nach innen geht.

00:12:26: Vielleicht ist es mal an der Zeit seine Brücken zu beobachten.

00:12:30: wer baut mit?

00:12:31: Wer baut von selbst?

00:12:33: Wer Baut nicht sondern hält mir Vorträge!

00:12:36: Wer kommt über die Brücke?

00:12:37: Wer tanzt über die brücke?

00:12:40: wer pinkelt auf die Brücke euch jetzt?

00:12:41: Jetzt reicht's.

00:12:44: Die wichtigste Frage aber ist wie gehe ich mit der Stille um?

00:12:47: Wie gehe ich mit dieser entsetzlichen Lehre um?

00:12:50: Denn das passiert.

00:12:52: Es tut mir sehr leid, dass zu sagen aber... Ich kenne niemanden in Trauer der nicht viele Menschen zusätzlich zu dem geliebten Menschen den er verloren hat noch weiter verliert.

00:13:07: und jetzt das spannende kriege ich eine kleine klitzeklitzekleine Pause zwischen dem Reiz also diesem schrecklichen Empfinden von Stille und Lehre und der Reaktion hin.

00:13:23: Also sprich ich frage per unvermeidlich WhatsApp hast du Zeit?

00:13:31: Und es kommt ein, weiß ihr nicht?

00:13:32: mal sehen, schaffe ich es nicht sofort zu antworten sondern zu sagen okay mal sehen ist vielleicht.

00:13:41: ich warte.

00:13:42: was kommt mein Tipp bevor du antwortest falte einen Papierschiff vielleicht mal als tu's auch noch an.

00:13:53: In dieser Zeit denkst du an Brücken.

00:13:55: Wenn du eine Brücke falten kannst, go for it!

00:13:58: Ich habe keine Ahnung wie man origamietechnisch ne Brücke faltet.

00:14:01: Ich bin bei Papier, Dampfer und Schachtel am Ende meiner Möglichkeiten.

00:14:07: Ich bewundere Leute die Origami falten können.

00:14:10: ich bin da visuell minder begabt.

00:14:15: Wo war ich gerade?

00:14:16: Ja Papierschiff.

00:14:18: also Falte ein Papiershift male es vielleicht an Und fühle mal hinein diese Stille.

00:14:28: Ist es einfach nur Raum vielleicht?

00:14:33: Ist das vielleicht der Raum, der entsteht damit du dich kennenlernen und neu entwickeln kannst?

00:14:43: Und dann melde ich bei dem was ich hier versuche zu sagen ist Es ist nicht schlimm wenn man Bedürf Dich nach Kontakt ist, weil alles in einem so roh isst.

00:14:59: Aber diese Zeit zwischen den Leben... ...ist so wertvoll und eine gute Zeit so weh es tut um auch wirklich mal von Deiner Seite aus zu gucken welche Brücken möchte ich?

00:15:15: Und wie will ich sie bauen?

00:15:18: Kleiner Tipp von zwei Seiten gehen Sie besser!

00:15:22: Wie will ich Sie betreten und wer darf sie überhaupt

00:15:24: betreten?!

00:15:27: Denn ansonsten bist du es wieder, die im Außenfokus Brücken baut und dich verausgabst.

00:15:35: Und das kannst du dir ganz ehrlich – das kannst Du dir in dieser Zeit einfach mal nicht leisten!

00:15:42: Kommen wir zu einem Kontrast den ich mit am schlimmsten finde zwischen Traum- und Geschichte.

00:15:52: Es fasst dasselbe wie Hoffnung und Realität hat aber eine andere Ausrichtung.

00:15:57: Hier geht es nicht um Hoffnung, sondern um den gemeinsamen Traum von der Zukunft.

00:16:02: Der Idee der Partnerschaft und diese gemeinsame Geschichte die man sich erzählt von der zukunft das gemeinsame Haus, der Urlaub.

00:16:13: im Falle von meinem Mann und mir war's eine gemeinsame Praxis, die wir eröffnen wollten.

00:16:18: Ja... Die Realität sieht jetzt anders aus!

00:16:26: Und klar wieder sind wir dabei.

00:16:28: Schmerz und Lehre.

00:16:31: Will ich die gemeinsamen Träume allein realisieren?

00:16:33: Sind es überhaupt meine Träime, wenn nicht alleine träumen?

00:16:40: Ich habe ganz ehrlich keine Antwort darauf.

00:16:44: Ich kann auch gar nichts sagen, wenn ich will mit meinem Leben bei mir ist gerade wirklich alles offen!

00:16:51: Ich hab zwei Wochen nach dem Tod meines Mannes sehr unverblümt auf die unschönste Art und Weise von meinem damaligen Chef erfahren dass mein Vertrag nicht entfristet wird.

00:17:00: somit bin Arbeitslos geworden und mein Leben ist komplett offen.

00:17:08: Ich habe keine Ahnung, was ich will und darum habe ich relativ schnell angefangen eine Was-Ich nicht mehr Will Liste zu führen.

00:17:15: Sie ist richtig lang und sie wächst jeden Tag.

00:17:18: Relativ oft hab' ich festgestellt weil ich so durch den Wind war steht da drauf ich möchte keine rauchenden Nachbarn mehr haben Denn ich sitze jeden tag auf meinem Balkon Und meine Nachbar von links raucht und meine nachbar von oben raucht sodass ich immer so ein herrliches Smoker-Aroma auf meinem Balkon habe und es zieht auch so schön durch meine Wohnung.

00:17:41: Das steht ein paar Mal auf, was ich nicht mehr will... Auf der Was Ich Nicht Mehr Wildeste?

00:17:47: Die ist richtig lang, wächst jeden Tag.

00:17:49: Die Was Ich Williestes relativ kurz dieser Podcast steht darauf aber ansonsten steht da noch nicht viel drauf.

00:17:57: gut irgendwo rauchfrei wohnen wäre schön so als nicht raucher Aber ansonsten?

00:18:05: Keine Ahnung.

00:18:07: Ist aber auch in Ordnung!

00:18:10: Wir stecken einfach in einem Korridor zwischen zwei Leben und der ist einsam, entsetzlich still und leer und das ist scheiße anstrengend.

00:18:18: es tut unfassbar weh... ...aber nur so können wir von einem Leben ins andere.

00:18:27: Und ganz ehrlich für mich sind all diese Kontraste furchtbar schlimm.

00:18:31: Sie schlagen unterschiedliche Haar zu sie schlagen Terminiert zu, aber weder das Leben noch die Menschen sind grausam.

00:18:41: Auch wenn man denkt so alter Falter!

00:18:43: Ich will nicht deine scheiß Urlaubsfotos sehen.

00:18:47: Mein Mann ist in vierzehn Tagen vor einem Jahr gestorben.

00:18:52: Lass mich in Ruhe.

00:18:54: Die sind auch nicht mal gleichgültig.

00:18:56: Die leben einfach nur ihr eigenes Leben und sind in ihrem eigenen Traum unterwegs.

00:19:01: Tja wir hocken in diesem Korridor Und was machen wir damit?

00:19:13: Es ist einsam, es ist so schrecklich still und manchmal auch voll von unseren Gedanken und Gefühlen.

00:19:21: Und dann wieder leer!

00:19:25: Aber nur wenn wir ihn gehen kommen wir in ein anderes Leben... ...und seien wir ehrlich wäre er voll.

00:19:34: Und schön würden wir da ja bleiben, ist er aber nicht.

00:19:41: Er tut weh, aber wir gehen voran trotz aller Kontraste trotz aller Schmerzen.

00:19:52: Wir bleiben tapfer, nicht wahr?

00:19:57: Schön dass du wieder eingeschaltet hast!

00:20:01: Vielleicht konnte ich dir mit diesen Kontrasten helfen sie ein bisschen erträglicher zu machen weil du sie jetzt benennen kannst.

00:20:08: Denk immer dran.

00:20:09: es ist immer nur der nächste Schritt.

00:20:13: alles Liebe bis zum nächsten Mal deine Britte.

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